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Junger Afghane absolvierte ein Praktikum im Biosphärenreservat Südost-Rügen

23. August 2016

Der 17-jährige Mohamed Hosseini aus Afghanistan lebt seit einem Jahr in Putbus und absolvierte jetzt ein Praktikum im Biosphärenreservat Südost-Rügen. Während der drei Wochen seines Praktikums hatte er die Möglichkeit den Rangern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und auch selbst mit Hand anzulegen.

Am ersten Tag ging es erst einmal auf den Turm des Jagdschlosses Granitz, um einen Überblick über das Schutzgebiet zu bekommen. Danach folgte ein umfangreiches praktisches Programm mit den Rangern. Dazu gehörten Gebietskontrollen, Führungen von Touristengruppen und Instandsetzungen an Lenk- und Leiteinrichtungen des Biosphärenreservats. Der Höhepunkt des Praktikums war eine Ausfahrt mit dem Boot der Ranger zum Robbenmonitoring im Greifswalder Bodden, wobei sechs Tiere gezählt werden konnten.

„Ich könnte mir gut vorstellen, nach meinem Schulabschluss auch Ranger zu werden“ sagte Mohamed rückblickend zum Abschluss seines Praktikums. Nach dem Praktikum wird er wieder die Berufliche Schule in Sassnitz besuchen. Auch für die Ranger des Biosphärenreservates war es eine interessante Zeit, in der sie Einblicke aus erster Hand in die vielfältige Kultur von Afghanistan erhalten haben.

Ranger Manfred Klatt und Praktikant Mohamed Hosseini bei der Reparatur eines Fahrradständers

Ranger Manfred Klatt und Praktikant Mohamed Hosseini bei der Reparatur eines Fahrradständers



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