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Managementplan für das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung „Granitz“ liegt vor

29. September 2017

In den vergangenen Monaten wurde der Managementplan für das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (auch FFH-Gebiet genannt) DE 1647-303 "Granitz" im Auftrag des Biosphärenreservatsamtes Südost-Rügen durch das Planungsbüro UmweltPlan aus Stralsund erstellt.

Der vorliegende Managementplan zum Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1647-303 "Granitz" bezieht sich vor allem auf die Offenland- und Küstenlebensräume der Granitz.

Die Waldlebensraumtypen sind Bestandteil eines separaten Fachbeitrags, der durch die Landesforstverwaltung M-V bereits im Jahr 2008 erarbeitet wurde.

Der Managementplan ist auf der Internetseite des Biosphärenreservates Südost-Rügen (http://www.biosphaerenreservat-suedostruegen.de) unter der Rubrik: Natura 2000/Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung abrufbar.

Zum Abschluss des Planungsprozesses können Anmerkungen, Hinweise und Kommentare zum Planentwurf noch bis zum 23.10.2017 per E-Mail oder postalisch beim Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen eingereicht werden.

Für Rückfragen steht Herr Piroch als Verfahrensbeauftragter gern zur Verfügung (Tel: 038301/882942).

Hintergrund:

Im Biosphärenreservat Südost-Rügen befinden sich fünf Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (auch FFH-Gebiete genannte). Die Gebiete sind Teil des Netzes „Natura 2000“, einem europaweiten Schutzgebietsnetz zum Erhalt typischer und zum Teil auch bedrohter Lebensräume und Arten. Für diese Gebiete sind Managementpläne zu erstellen. In den Plänen wird zunächst gebietsbezogen die aktuelle naturschutzfachliche Situation dargestellt. Auf dieser Grundlage werden in einem zweiten Teil die Erhaltungsmaßnahmen und wünschenswerten Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Gebiete ermittelt. Die Managementpläne richten sich an die Naturschutzverwaltung und bilden für sie die Leitlinie zur weiteren Pflege und Entwicklung der Schutzgebiete.

Die Managementplanung wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern gefördert.



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